BioTrac 4250 mikrobiologischer Impedanzanalysator 

Mit 21 Messpositionen und einer Temperaturzonen pro Gerät ist dieser mikrobiologische Analysator das ideale Gerät für Anwender mit geringem Probenaufkommen bzw. einfache mikrobiologische Analysen. Die Mehrzahl mikrobiologischer Analysen kann mit diesem Gerät durchgeführt werden.

  • Die Bedienung ist denkbar einfach und das System ist für die Herausforderungen eines Dauereinsatzes bestens gerüstet. Die einzelnen Messpositionen können voneinander unabhängig je nach Probenanfall bestückt werden.
  • Neue Proben werden automatisch erkannt und entsprechend den vom Anwender gewünschten Parametern analysiert. Über die benutzerfreundliche BacWin Mess- und Auswertesoftware werden die Messdaten in einer zentralen Datenbank erfasst. Das System ist Barcode- und LIMS fähig.
  • Die BioTrac Geräte haben sich weltweit bestens bewährt und sind erfolgreich in den Sparten Lebensmittel- und Zusatzstoffe, Wasser, Kosmetik und Pharmazeutik und natürlich auch in zahlreichen wissenschaftlichen Appllikationen in Verwendung.
  • Das BioTrac System deckt ein breites Spektrum der mikrobiologischen Routinediagnostik ab und ist eines der kostengünstigsten automatisierten Systeme.
  • Das Applikationsfeld reicht dabei von Sterilitästests, Keimzahlbestimmungen, Nachweis von Index- und Indikatororganismen bis zum Nachweis von pathogenen Mikroorganismen.

BioTrac 4250


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Vorteile von BioTrac 4250

Ergebnisse sind innerhalb von Stunden verfügbar
frühere Produktfreigabe
Einfache Testdurchführung
deutlich geringerer Arbeitsaufwand
Automatische Ergebnisauswertung
automatische Dokumentation der Ergebnisse

Technologie

BioTrac Messprinzip

Über die Abnahme des sogenannten Scheinwiderstands im Wechselstromfeld = Impedanz  werden Mikroorganismen in Echtzeit nachgewiesen. Dabei wird jegliche Veränderung, die durch den mikrobiellen Stoffwechsel bewirkt wird, erfasst.  

In den BioTrac Geräten kommt eine von SY-LAB entwickelte Impedanztechnologie  zum Einsatz. Mit dieser Technologie wird ein Standardimpedanzsignal unter Verwendung von nur 2 Messelektroden (Medienimpedanz = M-Wert) als mikrobielles Wachstumssignal aufgezeichnet.

Während des Wachtums von Mikroorganismen werden wenig oder nicht geladene Nährmedienbestandteile verstoffwechselt. Durch die mikrobiellen Abbauprozesse entstehen geladene Metabolite. Diese Ladungsverschiebung in den Nährmedien wird als Wachstumssignal vom Gerät erfasst.

Die Entstehung des Messsignals ist direkt proportional zur Anzahl der vorhandenen Keime in der Probe.  Bei höher belasteten Proben erfolgt daher ein sehr schneller Nachweis.

Software

  • Besonderheiten
  • Hardware
  • Besteht aus der MicroTrac und Microassist- Mess- und Auswertesoftware für Windows XPP, WIN 7 und WIN 8. Gewohnte Windows Menü Funtionalität ermöglicht eine einfache Bedienung ohne ausführliches Training.

    Echtzeitergebnisse mit Ampelsystem Bewertung

    Über eine Tortendiagramm-Darstellung wird die bereits verstrichene Messzeit pro Position dargestellt. Für laufende, noch nicht mit dem Ampelsystem bewertete Messungen ist das Diagramm blau. Die für die Ampelbewertung herangezogenen Zeiten sind als färbiger Ring dargestellt.Sobald die entstehende Messkurve den Schwellwert erreicht wird die Detektionszeit erfasst. Wurde die Ampelbewertung aktiviert, dann wird das Ergebnis entsprechend der hinterlegten Grenzwerte rot (= Kontamination oder Grenzwertüberschreitung, gelb = verdächtig bzw. grenzwertig) bewertet. Ergebnisse unterhalb eines eingestellten Grenzwertes werden grün markiert.

    Datenbankfunktionen

    • zentrale Datenbank mit frei konfigurierbarer LIMS Anbindung über ODBC
    • automatische Backup Funktion
    • gespiegelte Datenbank für maximale Datensicherheit zB. bei Stromausfall
    • jeder Messpunkt wird sofort in der Datenbank gespeichert
    • durch mehrere Passwortebenen absolut manipulationssicher

    Besonderheiten

    • automatischer Wiederanlauf nach Strom- oder PC-Ausfall
    • Datenexport in gängige MS-Office Anwendungen
    • frei konfgurierbare Reportformate
    • umfangreiche Plausibilitätschecks der Messsignale
    • unterstützt Barcodescanner
  • Hardware Anforderungen

    • Notebook, aktuelles Modell
    • WIN-XPP, WIN 7, WIN 8
    • 1 GHz 32 od 64 Bit Prozessor
    • min. 1 GB RAM
    • min. 2 USB 2.0 or 3.0 ports 
    • CD or DVD Laufwerk
    • actual grafic card
    • Ethernet or WLAN port
    • Farbdrucker
    • Barcode Scanner werden unterstützt  

     

     

Die Einsatzgebiete von BioTrac 4250

Testmöglichkeiten & FAQs

Pathogene

  • Bacillus cereus
  • Salmonellen
  • Cronobacter

Hygieneindikatoren

  • Aerobe mesophile Keimzahl
  • Enterobacteriacaen
  • Coliforme Keime
  • Enterokokken
  • E.coli
  • Hefen und Schimmelpilze

Spezielle Anwendungen

  • Aktivitätstests
  • Osmotolerante Hefen

DIN, §64 LFBG, ÖNORM —

  • DIN 10115: Allgemeiner Standard
  • DIN 10120: Nachweis von Salmonellen in Lebensmitteln
  • —DIN 10122: Bestimmung der aeroben mesophilen Keimzahl
Der BioTrac 4250 eignet sich für kleinere Labors und misst nur den M-Wert. Dieser Inkubator bietet Platz für 21 Einwegmesszellen. Der BioTrac wird üblicherweise mit einem Laptop gesteuert und kann nur als Einzelgerät betrieben werden. Im BacTrac 4300 wird die einzigartige Impedanz-Splitting-Technologie eingesetzt, wobei sowohl der M-Wert (Medienimpedanz) als auch der E-Wert (Elektrodenimpedanz) gemessen werden und somit eine Vielzahl von Untersuchungen möglich sind. Jedes Gerät besteht aus zwei individuell temperierbaren Inkubatoren für je 32 Messzellen und kann mit Einweg- oder Mehrwegmesszellen bestückt werden. Bis zu 12 Geräte (768 Messpositionen, 24 Inkubatoren) können von einem PC kontrolliert werden.
Ja, es gibt Normen für die Impedanztechnik in Deutschland, Frankreich, GUS, Großbritannien und Österreich.
Ja, nach einer entsprechenden, produktbezogenen Validierung entspricht die Impedanztechnik der Pharm. Eur.
Alle BacTrac Messdaten werden im Moment der Messung in einer Datenbank auf der Festplatte des PC gespeichert. Von dieser Datenbank können sie mit der BacEval- Software jederzeit aufgerufen werden. Außerdem können die Ergebnisse in Farbe ausgedruckt werden und Tabellen in andere Programme wie z.B. MS Excel exportiert werden.
Ja. Keimzahlen werden von der MicroTrac-Software automatisch aus den Detektionszeiten errechnet. Dafür ist es notwendig eine Korrelation zwischen dem Impedanzverfahren und dem Plattenverfahren oder einer anderen zählenden Untersuchungsmethode zu erstellen. Eine bereits bestehende Kalibration kann unter den vorgegebenen Analysenbedingungen übernommen werden, nachdem die Übereinstimmung mit der Plattenmethode überprüft wurde.
Neben der direkten Messung der Impedanz im Nährmedium, stellt die Erfassung des durch den mikrobiellen Stoffwechsel gebildeten Kohlendioxids (CO2) eine weitere Möglichkeit dar, das Wachstum und die Aktivität von Mikroorganismen zu registrieren. Dabei wird die Impedanzänderung nicht direkt im Nährmedium selbst erfasst, sondern die Änderung der Impedanz einer Kaliumhydroxidlösung bedingt durch die Aufnahme des mikrobiell gebildeten CO2. Die indirekte Impedanzmessung stellt ein schnelles und sehr einfaches Verfahren mit ausgesprochen hoher Sensitivität für den Nachweis der Bildung von CO2 dar. Besonders für die Bestimmung von Hefen und Schimmelpilzen, die teilweise in der direkten Methode zu kaum registrierbaren Veränderungen führen, ist das indirekte Verfahren die Methode der Wahl.
Sämtliche aerob wachsenden Mikroorganismen bilden CO2 als terminales Produkt im Zellstoffwechsel und sind daher für die indirekte Messmethode geeignet.
In Abhängigkeit von den zu untersuchenden Mikroorganismen kann die Zeitersparnis mit dem µ-Trac zwischen 12 Stunden für Coliforme und mehreren Tagen für Hefen und Schimmel, Clostridien und bakteriellen Verderbniserregern in Bier liegen. Außerdem sind bei der Impedanz nach der Probenhomogenisierung keine Verdünnungen und kein Plattengießen oder –zählen mehr notwendig. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an sales@sylab.com
Verschiedenste Arten von Bakterien wie Gesamtkeimzahl, Enterobacteriaceae, Coliforme, Salmonellen und Clostridien, sowie Hefen und Schimmel können mit dem BacTrac nachgewiesen werden. Grundsätzlich müssen sich lebende Zellen in der Messzelle befinden um ein Impedanzsignal zu generieren. Daraus resultiert dass die Nachweisgrenze bei flüssigen Proben üblicherweise bei 1 / ml und bei festen Probenmaterial bei 10 / g liegt. Bei Anwendung einer Voranreicherung kann die Anwesenheit von bestimmten Mikroorganismen in 10 g oder 25 g untersucht werden. In Kombination der Membranfiltertechnologie können z.B. 100 ml Wasser oder Limonade analysiert werden.